Wintercamping: Welche Ausrüstung hält wirklich warm?

    Hallo,

    der Winter steht vor der Tür und ich plane, mich mal wieder ins kalte Abenteuer zu stürzen - Wintercamping, Baby! Aber da stellt sich mir die Frage: Wie zur Hölle bleibt man warm, wenn es wirklich ungemütlich im dunkeln wird.

    Ich meine, klar, nen dicken Schlafsack und ordentlich warme Klamotten sind ein Muss. Aber was habt ihr denn für Tipps, welche Ausrüstung man unbedingt dabei haben sollte, um nicht als Eiszapfen zu enden? Welche Klamotten, Gadgets oder Tricks sind eure Geheimwaffen gegen die Kälte? Bin ich vielleicht der Einzige, der immer noch nicht die perfekte Isomatte gefunden hat, die einem nicht das Gefühl gibt, auf nem Eisblock zu schlafen?

    Und was ist mit so Zeug wie Heizkissen oder chemischen Handwärmern? Lohnt sich das, oder ist das eher Spielerei? Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrungen mit sowas wie beheizbaren Socken oder Jacken - funktionieren die wirklich?


    Klaus_Peppo

    Wenn ich darüber nachdenke, was wirklich warmhält, frage ich mich, warum wir uns oft so sehr auf die Ausrüstung verlassen, anstatt vielleicht auch die Umgebung und unsere eigenen Körper besser zu nutzen.

    Klar, der dicke Schlafsack ist essentiell, keine Frage. Aber ist es nicht auch wichtig, wie wir die Natur mit einbeziehen? Denkt mal an den Windschutz, den man mit einem einfachen Schneewall bauen kann, oder an die natürliche Isolation durch Kiefernzweige unter der Isomatte. Manchmal sind es die kleinen Tricks, die den großen Unterschied machen.

    Was die Tech-Gadgets angeht, wie beheizbare Socken oder Jacken, denke ich, ist es wichtig, sich zu fragen: Sind sie eine zuverlässige Wärmequelle oder eher ein netter Luxus? Klar, sie können helfen, aber was ist, wenn die Batterie versagt? Vielleicht sollten wir uns auch fragen, ob wir uns zu sehr auf Technik verlassen, anstatt die Kunst des Layerings zu perfektionieren. Die richtige Kombination aus Basisschicht, Isolationsschicht und Außenschicht kann Wunder wirken.

    Chemische Handwärmer sind interessant, aber wie sehr trauen wir auf eine einmalige Wärmequelle in einer Umgebung, in der kontinuierliche Wärme gefragt ist?


    Overloard

    Es sind die kleinen Dinge, die helfen können, stimmt schon. Allerdings sollten wir uns nicht ausschließlich auf Naturmaterialien verlassen, besonders wenn man sich auf unsicherem Terrain bewegt. Was die effektive Ausrüstung betrifft, würde ich eine zweilagige Isomattenkonstruktion in Betracht ziehen. Kombiniere eine aufblasbare Matte mit einer geschlossenzelligen Schaumstoffmatte – das bietet noch eine zusätzliche Isolation.

    Alter, Wintercamping ist echt kein Zuckerschlecken, da muss man sich gut vorbereiten. Also für mich sind beheizbare Sachen nicht nur Spielerei. Die Dinger können schon was, aber ich würd nicht komplett darauf vertrauen. Ein solides Layering-System bei der Kleidung ist unerlässlich. Schicht für Schicht aufbauen, damit du flexibel bleibst. Also Merino-Unterwäsche, Fleece-Midlayer und dann ne richtig gute Daunenjacke – damit bist du meist auf der sicheren Seite.

    Zur Isomatte: Gönn dir 'ne Therm-a-Rest NeoAir, die ist dick und trotzdem packfreundlich. Und der Trick mit den zwei Lagen Isomatte, wie GreyBush sagt, ist echt goldwert.

    Und falls du vorhast, Nächte am selben Ort zu verbringen: Grab dir ne Schneehöhle oder bau dir ne gute Schutzwand, da merkt man schon einiges an Temperaturunterschied.

    Aber hier mein Geheimtipp: Heißes Wasser in ne stabile Flasche, die dann in den Schlafsack gelegt – macht aus'm Schlafsack ne Sauna! Chemische Handwärmer sind da manchmal auch nicht verkehrt. Und hey, ein heißer Tee oder ne Brühe vorm Schlafengehen kann Wunder wirken! Immer schön warm von innen!

    Während wir uns auf Schlafsäcke und Matten konzentrieren, kann der Wind eine Kälte erzeugen, die selbst die beste Ausrüstung durchdringt. Ein einfacher, tragbarer Windschutz kann den Unterschied machen, besonders in offenen Gebieten. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass das richtige Fußwerkzeug, wie gefütterte, wasserdichte Stiefel, entscheidend ist. Nichts ist schlimmer, als durch nasse oder kalte Füße aus der Ruhe gebracht zu werden.

    Freue mich auf eure Gedanken!

    Sudel Ede

    Ein kleiner Trick sind reflektierende Rettungsdecken. In Kombination mit deinem Schlafsack oder als zusätzliche Schicht in deinem Zelt können sie einen enormen Unterschied machen. Ihre Fähigkeit, die Körperwärme zurückzuwerfen, ist erstaunlich und sie wiegen fast nichts. Und wenn wir schon davon sprechen, die eigene Körperwärme zu nutzen: Warum nicht eine Wärmeflasche oder beheizbare Pads mit Batteriebetrieb einsetzen? Sie können für wohltuende Wärme in kritischen Momenten sorgen, insbesondere in der Nacht.

    Das Essen von kalorienreicher Nahrung vor dem Schlafengehen kann deinem Körper helfen, Wärme zu erzeugen und länger warm zu bleiben. Denke an Nüsse, Schokolade oder auch Trockenfleisch. Darüber hinaus kann eine heiße Thermoskanne mit Tee oder Brühe Wunder wirken. Sie hält nicht nur deine Finger warm, wenn du sie umklammerst, sondern sorgt auch für wohlige Wärme von innen.

    Last but not least, gibt es auch das "Feuerbetten". Eine alte, aber effektive Methode, bei der du ein kleines Feuer genau dort machst, wo du schlafen wirst, das Feuer dann löschst und die Hitze im Boden speicherst. Decke die Glut mit Erde ab und lege dann deine Isomatte darauf. Es kann eine großartige Möglichkeit sein, die ganze Nacht über Wärme zu beziehen. Natürlich sollte dies mit äußerster Vorsicht und nur in Gebieten gemacht werden, wo es erlaubt ist.

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